Sportliche Leistung entsteht nicht nur durch Training – sie beginnt tief im Inneren deines Körpers. Neben Makronährstoffen wie Eiweiß oder Kohlenhydraten spielen auch Mikronährstoffe eine entscheidende Rolle für Muskelaufbau, Regeneration und Energie. Einer dieser oft unterschätzten Vitalstoffe ist Vitamin A.
Vitamin A ist nicht nur wichtig für deine Sehkraft, sondern wirkt auch als Antioxidans, unterstützt das Immunsystem und fördert die Zellregeneration. Gerade für Sportler, die regelmäßig an ihre körperlichen Grenzen gehen, kann eine ausreichende Versorgung den Unterschied ausmachen – zwischen Fortschritt und Stagnation, zwischen Belastbarkeit und Verletzungsanfälligkeit.
Die gute Nachricht: Du kannst deinen Bedarf ganz natürlich über die richtige Ernährung decken. Denn es gibt viele Vitamin A Lebensmittel, die sich leicht in deinen Speiseplan integrieren lassen – ob du dich vegetarisch, vegan oder klassisch mischköstlich ernährst.
In diesem Artikel zeigen wir dir, warum Vitamin A für Sportler so essenziell ist, wie viel du brauchst, welche tierischen und pflanzlichen Lebensmittel besonders reichhaltig sind – und wie du sie gezielt im Alltag einsetzen kannst, um deinen Körper von innen zu stärken.
Warum Vitamin A für Sportler unverzichtbar ist
Vitamin A gehört zu den fettlöslichen Vitaminen und erfüllt im Körper gleich mehrere lebenswichtige Funktionen. Für Sportler ist es besonders wichtig, weil es nicht nur das Immunsystem stärkt, sondern auch direkt an Prozessen beteiligt ist, die Leistung, Regeneration und Belastbarkeit beeinflussen.
1. Zellschutz und Regeneration
Intensives Training erzeugt im Körper oxidative Prozesse – das bedeutet, es entstehen freie Radikale, die Zellen schädigen können. Vitamin A wirkt hier als Antioxidans und schützt die Zellen vor dieser Belastung. Gleichzeitig unterstützt es die Zellerneuerung, was vor allem für die Reparaturprozesse nach dem Training essenziell ist. Eine gute Versorgung kann also dazu beitragen, dass dein Körper sich schneller erholt und leistungsfähig bleibt.
2. Immunsystem stärken und Infekten vorbeugen
Sportliche Belastung – besonders bei hoher Intensität oder in Phasen mit vielen Einheiten – kann das Immunsystem zeitweise schwächen. Genau hier kommt Vitamin A ins Spiel: Es stärkt die natürlichen Abwehrmechanismen des Körpers und trägt zur Gesundheit der Schleimhäute bei, die als Barriere gegen Krankheitserreger dienen. Für Sportler bedeutet das: Weniger Ausfallzeiten durch Infekte und ein robusterer Körper in intensiven Trainingsphasen.
3. Sehkraft und Koordination
Ein funktionierendes Sehsystem ist für viele sportliche Disziplinen entscheidend – egal ob beim Gewichtheben, Laufen, Calisthenics oder Ballsportarten. Vitamin A ist maßgeblich an der Bildung von Rhodopsin beteiligt, einem Protein in der Netzhaut, das für das Sehen bei schwachem Licht notwendig ist. Wer abends oder in der Halle trainiert, profitiert also direkt von einer guten Vitamin-A-Versorgung.
4. Haut, Schleimhäute und Bindegewebe
Als Sportler ist deine Haut regelmäßig mechanischen Reizen ausgesetzt – etwa durch Reibung, Schwitzen oder häufiges Duschen. Vitamin A hilft bei der Erhaltung gesunder Haut und Schleimhäute, was nicht nur die äußere Schutzfunktion stärkt, sondern auch kleine Entzündungen vorbeugt.
Fazit: Für Sportler ist Vitamin A deutlich mehr als ein „Augenvitamin“. Es unterstützt dich auf Zellebene, stärkt deine Immunabwehr und fördert die Regeneration – alles Faktoren, die über Fortschritt oder Rückschritt entscheiden können. Die gezielte Aufnahme von Vitamin A Lebensmitteln ist deshalb ein unterschätzter, aber wirkungsvoller Hebel im Sport.
Wie viel Vitamin A brauchst du als Sportler?
Die Frage nach dem richtigen Vitamin-A-Bedarf ist besonders für sportlich aktive Menschen wichtig. Denn Bewegung, Muskelaufbau und Regeneration verbrauchen nicht nur Energie, sondern auch Mikronährstoffe – und dazu zählt auch Vitamin A. Doch wie viel ist genug? Und ab wann wird es zu viel?
Empfohlene Tageszufuhr laut DGE (für gesunde Erwachsene):
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Männer: 1.000 µg Retinol-Äquivalente (RAE)
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Frauen: 800 µg RAE
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Stillende: bis zu 1.300 µg RAE
Diese Empfehlungen gelten für den allgemeinen Bedarf – ohne sportliche Zusatzbelastung. Studien zeigen jedoch, dass Sportler durch verstärkten Zellstoffwechsel und Regenerationsprozesse möglicherweise einen leicht erhöhten Bedarf haben. Vor allem bei regelmäßigem Krafttraining oder Ausdauersport kann eine etwas höhere Aufnahme sinnvoll sein – allerdings ohne die Grenze zur Überdosierung zu überschreiten.
Was bedeutet „Retinol-Äquivalent“?
Vitamin A kommt in zwei Formen vor:
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Retinol – die aktive Form in tierischen Lebensmitteln
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Beta-Carotin – die pflanzliche Vorstufe, die im Körper zu Retinol umgewandelt wird
Um beide Formen vergleichbar zu machen, nutzt man die Einheit RAE (Retinol-Äquivalente). Sie berücksichtigt die unterschiedliche Bioverfügbarkeit:
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1 µg Retinol = 1 µg RAE
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12 µg Beta-Carotin (aus Lebensmitteln) = 1 µg RAE
Das heißt: Um 1.000 µg RAE aus Karotten zu erreichen, müsstest du theoretisch rund 12.000 µg Beta-Carotin aufnehmen – also z. B. etwa 120 g rohe Karotten.
Vorsicht bei Überdosierung – vor allem bei Retinol
Anders als wasserlösliche Vitamine kann Vitamin A im Körper gespeichert werden – insbesondere in der Leber. Eine dauerhaft überhöhte Zufuhr (z. B. durch sehr große Mengen Leber oder hochdosierte Präparate) kann langfristig schädlich sein.
Für Sportler heißt das: Natürliches Gleichgewicht durch Vitamin A Lebensmittel ist ideal – denn es versorgt dich zuverlässig, ohne Risiken.
Fazit: Sportlich aktive Menschen sollten auf eine ausgewogene Zufuhr über natürliche Quellen achten. Dabei helfen sowohl tierische als auch pflanzliche Vitamin A Lebensmittel – je nach Ernährungsweise. Welche das sind, erfährst du im nächsten Abschnitt.
Die besten tierischen Vitamin A Lebensmittel für aktive Menschen
Tierische Produkte gehören zu den effektivsten Quellen für Vitamin A – insbesondere, weil sie die aktive Form Retinol enthalten. Im Gegensatz zur pflanzlichen Vorstufe Beta-Carotin muss Retinol nicht erst im Körper umgewandelt werden. Das macht tierische Vitamin A Lebensmittel besonders bioverfügbar und wirkungsvoll – ideal für Sportler, die ihren Körper gezielt unterstützen wollen.
Die besten tierischen Vitamin A Lebensmittel für deine Sporternährung
1. Leber (Rind, Schwein, Geflügel)
Leber ist mit Abstand der Spitzenreiter: Sie enthält je nach Tierart zwischen 10.000 und 30.000 µg Retinol pro 100 g – also ein Vielfaches des Tagesbedarfs.
Tipp: Leber sollte wegen der hohen Konzentration nur in Maßen genossen werden (z. B. einmal im Monat). Ideal für Sportler in der Regenerationsphase.
2. Eigelb
Eier enthalten rund 300–400 µg Retinol pro 100 g – das meiste davon im Eigelb.
Tipp: Eier sind leicht verdaulich und lassen sich vielseitig einsetzen – z. B. als Omelett, im Salat oder in Bowls.
3. Butter und Käse
Vor allem Vollfettbutter und Hartkäse (z. B. Emmentaler, Cheddar) enthalten ca. 250–350 µg Retinol pro 100 g.
Tipp: In kleinen Mengen als Ergänzung sinnvoll – etwa im Frühstück oder als Snack.
4. Milch und Sahne
Milchprodukte enthalten weniger Vitamin A als Leber oder Eigelb, sind aber durch ihre regelmäßige Verzehrbarkeit ein guter Beitrag zur Grundversorgung.
Tipp: Besonders vollfette Produkte liefern mehr – ideal in Kombination mit Müsli, Quark oder Smoothies.
5. Fettfische (z. B. Lachs, Makrele, Hering)
Diese Fische enthalten nicht nur Omega-3-Fettsäuren, sondern auch rund 40–60 µg Retinol pro 100 g.
Tipp: Für Sportler doppelt wertvoll – gut für Regeneration, Entzündungshemmung und Zellschutz.
Warum tierische Vitamin A Lebensmittel für Sportler so nützlich sind
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Direkte Verfügbarkeit: Retinol kann sofort im Körper verwendet werden.
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Kombinationsvorteil: Viele dieser Lebensmittel enthalten zusätzlich Eiweiß, Fett und andere wichtige Mikronährstoffe wie Vitamin D oder Eisen.
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Praktisch im Alltag: Eier, Fisch und Milchprodukte lassen sich leicht in die tägliche Ernährung integrieren – auch unterwegs oder im Büro.
Wichtig: Achte auf Qualität. Bio-Produkte oder Lebensmittel aus artgerechter Haltung enthalten oft mehr Nährstoffe und sind frei von unnötigen Zusatzstoffen.
Pflanzliche Vitamin A Lebensmittel für Sportler: Beta-Carotin richtig nutzen
Pflanzliche Vitamin A Quellen enthalten kein direkt verwertbares Retinol, sondern die Vorstufe Beta-Carotin, die der Körper bei Bedarf in aktives Vitamin A umwandelt. Für Sportler, die sich vegetarisch oder vegan ernähren – oder ihren Speiseplan einfach vielseitig halten möchten – sind diese Lebensmittel eine hervorragende Möglichkeit, den Bedarf auf natürliche Weise zu decken.
Damit dein Körper das pflanzliche Vitamin A auch wirklich gut aufnehmen kann, gibt es ein paar Dinge zu beachten. Aber mit dem richtigen Wissen lassen sich diese Lebensmittel gezielt und effektiv einsetzen.
Die besten pflanzlichen Vitamin A Lebensmittel für aktive Menschen
1. Karotten
Mit etwa 8.000–10.000 µg Beta-Carotin pro 100 g zählen Karotten zu den besten pflanzlichen Quellen.
Tipp: Roh als Snack, geraspelt im Salat oder gekocht als Beilage – mit etwas Öl für bessere Aufnahme.
2. Süßkartoffeln
Rund 9.000 µg Beta-Carotin pro 100 g – süß, sättigend und perfekt als Sportler-Beilage.
Tipp: Im Ofen backen, als Püree oder in Bowls – immer mit Fettquelle kombinieren.
3. Grünkohl
Enthält ca. 8.000 µg Beta-Carotin pro 100 g – ein echtes Powerfood.
Tipp: Als Grünkohlsalat, im Smoothie oder gedünstet mit Olivenöl.
4. Kürbis (z. B. Hokkaido)
Liegt bei 4.000–7.000 µg Beta-Carotin pro 100 g, je nach Sorte.
Tipp: Ofengeröstet, als Suppe oder in Aufläufen – super für Meal-Prep.
5. Spinat und Mangold
Diese Blattgemüse enthalten 4.000–6.000 µg Beta-Carotin pro 100 g.
Tipp: Kurz blanchiert oder als grüner Smoothie – ideal in Kombination mit Avocado oder Nüssen.
6. Rote Paprika
Zwar nicht so reich an Beta-Carotin wie Karotten, aber mit rund 2.000–3.000 µg pro 100 g dennoch relevant – und dazu reich an Vitamin C.
Tipp: Roh essen oder leicht angedünstet – perfekt für sportliche Snacks.
So nutzt dein Körper pflanzliches Vitamin A optimal
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Fett ist Pflicht: Beta-Carotin ist fettlöslich. Ohne Fett kann der Körper es kaum aufnehmen.
→ Tipp: Immer mit gesunden Fetten wie Olivenöl, Avocado, Nüssen oder Samen kombinieren. -
Hitze hilft: Leichtes Erhitzen (z. B. Dünsten oder Backen) kann die Verfügbarkeit erhöhen.
→ Tipp: Rohkost ist gut – aber ab und zu auch gegarte Varianten einbauen. -
Vielfalt macht den Unterschied: Verschiedene pflanzliche Quellen liefern unterschiedliche Mengen – durch Abwechslung erreichst du eine stabile Versorgung.
Fazit: Pflanzliche Vitamin A Lebensmittel sind nicht nur für Veganer geeignet – sie liefern wertvolle Mikronährstoffe und passen perfekt in eine leistungsorientierte Sporternährung. Mit etwas Know-how kannst du sie effektiv nutzen, ohne auf tierische Produkte angewiesen zu sein.
So integrierst du Vitamin A Lebensmittel gezielt in deinen Sportler-Alltag
Damit Vitamin A Lebensmittel ihre volle Wirkung entfalten können, ist es wichtig, dass du sie regelmäßig und bewusst in deinen Alltag einbaust. Gerade im sportlichen Umfeld kommt es auf eine durchdachte Kombination aus Makro- und Mikronährstoffen an – und hier spielt Vitamin A eine tragende Rolle.
Starte nährstoffreich in den Tag: Ein Frühstück mit Rührei, Spinat und Paprika liefert dir direkt am Morgen hochwertiges Retinol und Beta-Carotin. Wenn du dich pflanzlich ernährst, kannst du alternativ einen Smoothie aus Karotten, Mango und Spinat zubereiten – ergänzt mit einem Teelöffel Leinöl oder Mandelmus zur besseren Aufnahme.
Plane gezielte Mahlzeiten rund ums Training: Ideal sind Gerichte, die komplexe Kohlenhydrate, gesunde Fette und Vitamin A enthalten. Ein Beispiel: Süßkartoffeln mit gebratenem Lachs und Avocado. Auch eine vegane Bowl mit gebackenem Kürbis, Quinoa, Grünkohl und einem Dressing aus Sesamöl bringt dich nährstofftechnisch ganz nach vorn – und schmeckt hervorragend.
Nutze Meal-Prep für die Woche: Wenn es unter der Woche schnell gehen muss, ist eine Vorbereitung Gold wert. Gerichte wie Gemüsepfannen mit Karotten, Linsencurrys mit Kürbis oder Aufläufe mit Süßkartoffeln lassen sich gut vorkochen und einfrieren. So hast du jederzeit Zugriff auf vitaminreiche Mahlzeiten, die deinen Trainingszielen nicht im Weg stehen.
Ergänze kleine Snacks mit Wirkung: Auch zwischendurch kannst du deinen Vitamin-A-Speicher auffüllen. Karottensticks mit Hummus, hartgekochte Eier, ein Stück Käse oder ein kleiner Grünkohl-Smoothie liefern dir wichtige Mikronährstoffe – ganz ohne großen Aufwand.
Vergiss die Fettquelle nicht: Damit dein Körper das pflanzliche Beta-Carotin auch wirklich in verwertbares Retinol umwandeln kann, brauchst du immer etwas Fett dazu. Ein Salat mit Karotten und Spinat sollte also mit einem hochwertigen Öl, ein Smoothie mit Nüssen oder Avocado kombiniert werden. Nur so erreichst du eine gute Bioverfügbarkeit – und holst das Maximum aus deiner Ernährung heraus.
Setze auf Abwechslung: Der beste Weg zu einer stabilen Vitamin-A-Versorgung ist Vielfalt. Kombiniere tierische und pflanzliche Quellen, rohes und gegartes Gemüse, warme und kalte Gerichte. So sicherst du dir nicht nur ein stabiles Immunsystem und schnellere Regeneration, sondern auch mehr Freude beim Essen.
Vitamin A in der Kombination mit anderen Mikronährstoffen
Vitamin A entfaltet seine Wirkung im Körper nicht isoliert. Gerade für sportlich aktive Menschen ist es wichtig zu verstehen, wie sich Mikronährstoffe gegenseitig beeinflussen – sowohl positiv als auch hemmend. Wenn du deine Ernährung clever planst, kannst du diese Wechselwirkungen nutzen, um die Aufnahme und Verwertung von Vitamin A gezielt zu verbessern.
Zink unterstützt den Vitamin-A-Stoffwechsel: Zink spielt eine Schlüsselrolle bei der Umwandlung von Beta-Carotin in Retinol und ist gleichzeitig an der Speicherung von Vitamin A in der Leber beteiligt. Ein Zinkmangel kann also dazu führen, dass dein Körper weniger aktives Vitamin A zur Verfügung hat – selbst wenn du genügend Vitamin A Lebensmittel isst. Gute Zinkquellen sind Rindfleisch, Haferflocken, Nüsse und Hülsenfrüchte.
Vitamin D und Vitamin A arbeiten zusammen: Beide Vitamine wirken als fettlösliche Hormone und sind an zahlreichen Zellprozessen beteiligt – unter anderem bei der Steuerung des Immunsystems und der Zellregeneration. Ein stabiler Vitamin-D-Spiegel unterstützt die optimale Nutzung von Vitamin A, insbesondere bei intensiven Trainingsphasen oder in der Regeneration.
Vitamin E schützt Vitamin A vor Oxidation: Da Vitamin A sehr empfindlich auf Sauerstoff reagiert, profitiert es davon, wenn gleichzeitig ausreichend Vitamin E aufgenommen wird. Dieses wirkt als schützendes Antioxidans und verhindert, dass das Vitamin A in der Nahrung oder im Körper vorzeitig abgebaut wird. Gute Vitamin-E-Quellen sind Mandeln, Sonnenblumenkerne und kaltgepresste Pflanzenöle.
Fettarme Ernährung kann die Aufnahme blockieren: Da Vitamin A fettlöslich ist, brauchst du immer eine gewisse Menge gesunder Fette, um es überhaupt aufnehmen zu können. Wer zu extrem fettarm isst – etwa in einer Diätphase – riskiert, dass Beta-Carotin nur teilweise oder gar nicht in Retinol umgewandelt wird. Auch fettarme Zubereitungen (z. B. Karotten roh ohne Öl) liefern dann deutlich weniger Nutzen.
Alkohol und Stress mindern die Verwertung: Beide Faktoren können die Leber belasten – und dort wird Vitamin A gespeichert und umgewandelt. Dauerhafter Stress oder häufiger Alkoholkonsum beeinträchtigen somit die Vitamin-A-Bilanz und sollten – besonders in intensiven Trainingsphasen – bewusst reduziert werden.
Fazit: Wenn du Vitamin A Lebensmittel bewusst mit anderen Mikronährstoffen kombinierst, kannst du deren Wirkung deutlich steigern. Achte auf eine abwechslungsreiche Ernährung mit gesunden Fetten, ausreichend Zink, Vitamin E und – je nach Jahreszeit – auch auf deinen Vitamin-D-Spiegel. So stärkst du dein Immunsystem, verbesserst die Regeneration und schaffst die Grundlage für langfristige Leistungsfähigkeit.
Wann Vitamin A Lebensmittel nicht ausreichen – und wie du sinnvoll ergänzt
Auch wenn eine ausgewogene Ernährung die Grundlage einer guten Mikronährstoffversorgung ist, gibt es Situationen, in denen Vitamin A Lebensmittel allein nicht genügen, um den Bedarf zuverlässig zu decken. Das betrifft vor allem Sportler mit besonderen Belastungen, eingeschränkten Ernährungsformen oder in intensiven Trainingsphasen.
Einseitige oder pflanzenbasierte Ernährung kann dazu führen, dass dem Körper hauptsächlich Beta-Carotin zur Verfügung steht – also die pflanzliche Vorstufe von Vitamin A. Zwar kann der Körper dieses in Retinol umwandeln, doch die Umwandlungsrate ist individuell verschieden und kann durch Stress, Krankheiten oder genetische Faktoren eingeschränkt sein. Wer sich ausschließlich vegan oder vegetarisch ernährt, sollte daher besonders auf die ausreichende Zufuhr und Verwertbarkeit achten.
Intensives Training und Wettkampfphasen erhöhen den Bedarf an Mikronährstoffen generell – unter anderem durch vermehrten Zellumsatz, höheren oxidativen Stress und gesteigerte Regenerationsprozesse. In solchen Phasen kann es sinnvoll sein, die Versorgung durch gezielte Supplementierung zu unterstützen, um Leistungseinbrüche und Infektanfälligkeit vorzubeugen.
Diätphasen und fettarme Ernährung können die Aufnahme hemmen. Da Vitamin A fettlöslich ist, wird es ohne ausreichende Fettzufuhr nur unzureichend aufgenommen. Wer also stark fettarme Mahlzeiten zu sich nimmt oder Kalorien drastisch reduziert, sollte entweder gezielt mit hochwertigen Fetten kombinieren – oder eine Ergänzung in Erwägung ziehen.
Verfügbarkeitsprobleme oder Zeitmangel sind ebenfalls ein praktischer Grund: Nicht jeder hat täglich die Möglichkeit, frisch zu kochen, vollwertige Mahlzeiten zuzubereiten und die ideale Kombination aus Lebensmitteln zusammenzustellen. In solchen Fällen kann ein Nahrungsergänzungsmittel mit moderater Dosierung eine sinnvolle Brücke sein – gerade für Sportler mit hohem Anspruch an Funktionalität und Performance.
Achte bei Ergänzungen auf Qualität und Dosierung: Hochdosierte Retinol-Präparate sollten nur bei tatsächlichem Mangel oder ärztlicher Empfehlung eingesetzt werden, da Vitamin A in aktiver Form gespeichert wird und bei Überdosierung toxisch wirken kann. Besser sind Produkte, die Beta-Carotin oder natürliches Vitamin A in moderater Dosierung enthalten – idealerweise kombiniert mit anderen synergistischen Mikronährstoffen wie Vitamin E oder Zink.
Fazit: In bestimmten Lebenslagen kann es sinnvoll und notwendig sein, Vitamin A zusätzlich zur Ernährung gezielt zu ergänzen – allerdings mit Bedacht und nie als Ersatz für eine gesunde Basis. Der klügere Weg: erst die Ernährung optimieren, dann bei Bedarf gezielt ergänzen – immer angepasst an deinen Körper, dein Training und deine Ziele.
Fazit: Mit Vitamin A Lebensmitteln natürlich leistungsfähig bleiben
Vitamin A ist weit mehr als ein Vitamin für die Augen – es ist ein stiller Leistungsträger im Hintergrund, der für Sportler einen echten Unterschied machen kann. Ob es um die Stärkung deines Immunsystems, die Regeneration nach dem Training, den Schutz deiner Zellen oder die Unterstützung deiner Haut und Schleimhäute geht – ohne eine gute Versorgung mit Vitamin A gerät dein Körper schnell aus dem Gleichgewicht.
Die gute Nachricht: Du kannst deinen Bedarf auf natürliche Weise über hochwertige Vitamin A Lebensmittel decken. Besonders wirkungsvoll sind tierische Quellen wie Leber, Eigelb oder Fisch, da sie das direkt verwertbare Retinol liefern. Aber auch pflanzliche Lebensmittel wie Karotten, Süßkartoffeln oder Grünkohl versorgen dich mit wertvollem Beta-Carotin – vorausgesetzt, du kombinierst sie clever mit gesunden Fetten.
Für viele Sportler lohnt es sich, Vitamin A bewusst in den Trainingsalltag zu integrieren – etwa durch Meal-Prep, smarte Zwischenmahlzeiten oder gezielte Kombinationen mit Zink, Vitamin D und Vitamin E. Und wenn die Ernährung einmal nicht ausreicht, kann eine moderate Ergänzung helfen, Versorgungslücken auszugleichen – ohne den natürlichen Fokus zu verlieren.
Wer langfristig gesund, leistungsfähig und regenerationsstark bleiben will, sollte Vitamin A in seiner Ernährung nicht unterschätzen. Es ist ein entscheidender Baustein für Stärke von innen – natürlich, effizient und vollkommen unterschätzt.
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